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AIG bekommt finanzielle Hilfe

Dienstag, 16 September 2008

Aktuelles, Hypothekenkrise

Der angeschlagene Versicherungskonzern AIG bekommt finanzielle Hilfe durch die amerikanische Regierung. AIG hatte in den letzten Quartalen in diesem Jahr umgerechnet ca. 13 Milliarden Euro Verlust durch die Finanzkrise verbuchen müssen. Der Versicherungskonzern hatte sich stark bei der Absicherung von Krediten für Immobilien engagiert und wurde somit hart von der Krise getroffen. Die Aktie von AIG ist heute zeitweise bis zu 70 Prozent eingebrochen. Gestern hatte die Aktie 60 Prozent und am vergangenen Freitag 30 Prozent an Wert verloren.

AIG mit Hauptsitz in New York City hat knapp 116.000 Mitarbeiter und erzielte einen Umsatz 2007 von ca. 110 Milliarden US-Dollar. AIG ist der zweitgrößte Erstversicherer nach der Allianz SE.

Am frühen Mittwochorgen sorgte die US-Notenbank Fed dann allerdings für Schlagzeilen. Sie gab dem schwer angeschlagenen US-Versicherungskonzerns American International Group einen Kredit über 85 Milliarden US-Dollar. Damit bewahrte die Fed einen der größten Versicherungskonzerne der Welt vor dem Zusammenbruch. Im Gegenzug kontrollieren die amerikanischen Währungshüter künftig 80 Prozent der Anteile an der AIG

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