RSS

Chinesische Immobilienblase

Mittwoch, 23 Oktober 2013

Aktuelles

Ein Preisanstieg für Wohnungen in China schürt die Ängste vor einer Immobilienblase. In manchen Gegenden stiegen die Preise um ein Fünftel.

Der stärkste Preisanstieg für Wohnungen seit fast drei Jahren verstärkt in China die Angst vor einer Immobilienblase.

Medienberichten zufolge stiegen die durchschnittlichen Preise für Wohnimmobilien in den 70 wichtigsten Großstädten im September um 9,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat an. Dies geht aus den am Dienstag veröffentlichten Daten des Statistikamtes hervor. Im August hatte das Plus noch bei 8,3 Prozent gelegen.

Demnach ist der Preisanstieg besonders stark in den größten Metropolen In Guangzhou und Shenzhen lag der Anstieg bei rund 20 Prozent, in Shanghai bei 17 Prozent, in Peking bei 16 Prozent. Wang Juelin, früher stellvertretender Forschungschef im Wohnungsbau-Ministerium, gab zu Wort, dass es Signale für eine Überhitzung in den wichtigsten Städten gibt. Juelin ist der Meinung, dass die Regierung Maßnahmen einleiten oder zumindest bestehende umsetzen sollte. Demnach hatte die Regierung Städte wie Shanghai und Peking die Anweisung gegeben, mehr Wohnungsbaugebiete auszuweisen. UBS-Ökonom Harrison Hu rechnet in den kommenden Monaten mit einigen gezielten Maßnahmen, wie beispielsweise mit strengeren Regeln für den Verkauf von Luxuswohnungen.

Immobilien gelten für viele Chinesen als sichere Investition. In der Regierung wächst daher die Sorge vor einer Preisblase, aber auch sozialen Unruhen.

Autor:

Bewertungen

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Bisher keine Bewertungen)
Loading...

Kein Kommentar zu “Chinesische Immobilienblase”

Kein Trackback zu “Chinesische Immobilienblase”

Hinterlassen Sie einen Kommentar