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Flächenheizungen: Unsichtbar und klimafreundlich

Donnerstag, 12 Januar 2012

Energiesparen

Wenn die kalte Jahreszeit anfängt und die Temperaturen immer weiter nach unten fallen, drehen die Energieversorger an der Preisschraube. Eine sparsame Alternative bietet die Flächenheizung.

Der Winter kann mit Kostensteigerungen der Energieversorger von bis zu 50 Prozent sehr teuer werden. Flächenheizungen bieten eine unsichtbare und effiziente Möglichkeit, die Heizkosten zu senken und die Umwelt zu schonen. Zudem stehen sie derzeit stehen hoch im Kurs. In Deutschland setzt bereits jeder zweite Bauherr beim Heizen auf die Wärme aus Boden oder Wand. Die Vorteile sind, dass Flächenheizungen im Gegensatz zu herkömmlichen Heizkörpern bis zu zehn Prozent der Kosten durch eine Wandheizung und zwölf Prozent durch eine Fußbodenheizung einsparen. Während herkömmliche Radiatorheizungen eine Vorlauftemperatur von 60 bis 70 Grad benötigen, sorgen die niedrig temperierten Flächensysteme schon mit 35 Grad für eine angenehmen Wärme im Haus. Zudem lassen sie sich optimal mit innovativer Technik wie Wärmepumpe oder Solaranlage kombinieren.

Sowohl Boden- als auch Wandheizungen sind nachträglich integrierbar und somit „Altbau-tauglich”. Wer über eine Flächenheizung nachdenkt, sollte allerdings einen Fachmann zu Rate ziehen, der nützliche Tipps zu Verlegart und zum Heizungssystem geben kann. Welches System am besten geeignet ist, hängt von der Immobilie ab. Nach Angaben des Bundesverbandes für Flächenheizungen zufolge favorisieren Norddeutsche die Fußbodenheizung, Eigentümer in Süddeutschland ziehen die Wandheizung vor. Am günstigsten ist es, bereits beim Neubau auf Fläche zu setzen. Der Quadratmeter Heizung kostet dann circa 35 bis 50 Euro.

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