In einem Hamburger Mietshaus war ein Mieter von dem Babygeschrei seines Nachbarn aus dem über ihm liegenden Stockwerk genervt. Das Baby würde 32 Mal am Tag schreien, da der Vermieter nichts unternahm, kündigte der genervte Mieter seinen Mietvertrag fristlos und behielt einen Teil der noch ausstehenden Miete ein.
Der Vermieter klagte vor dem Amtsgericht Hamburg erfolgreich den noch ausstehenden Mietzins ein. Des Weiteren sei das Geschrei von Neugeborenen in einem Mietshaus von den restlichen Bewohnern hinzunehmen, so der Richter.
(Amtsgericht Hamburg-Bergedorf, 409 C 285/08)
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