Die Kieler Bietergemeinschaft aus Design BAU AG und dem Architekten Manfred Nagel hat auf der Münchner Expo Real einen Entwurf für das Ostufer der Kieler Hörn vorgelegt.
Der Entwurf sieht eine Neugestaltung der drei nördlichen Grundstücke zwischen Germaniabecken und Germania-Arkaden mit Baukosten im dreistelligen Millionenbereich vor und würde neben Unternehmen auch Wohnungsmieter oder Wohnungseigentümer Nutzungsflächen bieten. Auch das Gebiet südlich der Halle 400 könnte für Hotels, Studentenwohnheime oder Boarding Houses genutzt werden.
Die Wohnungen sollen dabei größtenteils einen maritimen Bezug haben. Durch flache Treppen sollen die Höfe der drei U-Anlagen zudem vom öffentlichen Gelände unterschieden werden.
Die betroffenen Gebiete wurden noch nicht gekauft, betonte der Vorstand der Design BAU AG Felix Krekel. Der Entwurf habe den Kieler Beirat für Stadtgestaltung zwar schon passiert, aber ob er den Zuschlag erhalte werde, wird erst in einigen Wochen entschieden.
Die fortschreitende Nutzung des Hörngeländes geht vor allem auf die Initiative des ehemaligen Kieler Bürgermeisters Peter Todeskino zurück, der vor zwei Jahren den Wohnanteil des Hörngeländes mit Zustimmung der EU von 18 % auf 35 % heraufgesetzt hatte. Kiel nahm vor 15 Jahren EU-Mittel in Anspruch, um das Gebiet um die Kieler Hörn zu erneuern.
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