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Transparenz durch Energieausweis

Dienstag, 22 Mai 2012

Energiesparen

Mieter sollten wissen, wie hoch der Energieverbrauch bzw. der Energiebedarf ihres Hauses ist. Der Energieausweis ist dabei eine wichtige Hilfe.

Nur wenn die Mieter wissen, wie es um die Energieeffizienz des Gebäudes bestellt ist, können sie ihr Verhalten ändern oder ihr Wissen beim Kauf oder der Anmietung einer Wohnung nutzen. Dabei ist der Energieausweis eine wichtige Hilfe. Dieser ist gesetzlich in der Energiekennzeichnungsverordnung (EnEV) verankert. Der Energieausweis erfasst die energetische Qualität des Gebäudes. Für jede Immobilie, die verkauft oder vermietet werden soll, muss heutzutage ein Energieausweis erstellt werden. Allerdings trifft dieser keine unmittelbare Aussage zur Höhe der Heizkosten oder gibt Informationen über die Kostenhöhe einzelner Wohnungen. Der Energieausweis zeigt mittels einer Farbskala von grün (gut) bis rot (schlecht) die energetische Qualität des Hauses. Der Verbraucher kann so schneller erkennen, ob das Haus den Standard eines Niedrigenergiehauses oder gar Passivhauses hat oder ob die Immobilie ein Energiefresser ist.

Durch den Energieausweis kann der künftige Käufer oder Mieter die Energieeffizienz des Gebäudes zwar ermitteln, ein Vergleich mit anderen Gebäuden ist jedoch schwierig. Das liegt daran, dass es zwei verschiedene Varianten von Energieausweisen gibt: den Verbrauchsausweis und den Bedarfsausweis. Der Verbrauchsausweis zeigt den Energieverbrauch der Bewohner in den vergangenen drei Jahren für Heizung und Warmwasserbereitung an. Damit hängt das Ergebnis des Verbrauchsausweises auch vom individuellen Heizverhalten der Bewohner ab. Der Bedarfsausweis enthält objektive Angaben zum Energiebedarf von Wohngebäuden und wird auf Grundlage einer technischen Analyse der Bausubstanz und der Heizungsanlage ermittelt.Welche Art des Energieausweises erstellt wird, entscheidet dabei der Hauseigentümer.

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