Die Debatten um die seit einigen Jahren per Gesetzt verordneten Energiesparlampen nehmen kein Ende. Das Umweltbundesamt stellte fest, dass die Energiesparlampen gesundheitsgefährdend sein können.
Ende letzten Jahres offenbarte das Umweltbundesamt (UBA) den Beleg dafür, dass Energiesparlampen eine Gefahr für die Gesundheit darstellen können. Falls eine Lampe zerbricht, wird das giftige Schwermetall Quecksilber freigesetzt. Aus dem Test des UBA ging hervor, dass die Belastung von Quecksilber beim Bruch einer Lampe um das 20-fache über dem Richtwert von 0,35 Mikrogramm pro Kubikmeter beträgt. Dieses gesundheitsschädigende Gift verteilt sich dann natürlich im Innenraum.
Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) forderte die EU nun auf, entsprechend auf die Testergebnisse des UBA zu reagieren und das Glühbirnenverbot vorerst auszusetzen.
Bereits Ende September dieses Jahres soll die dritte Stufe der EU-Effiziensvorschriften umgesetzt werden. Das heißt, dass Glühbirnen mit 60 Watt aus dem Verkehr genommen werden. Zuvor wurden bereits Glühbirnen mit 100 und 75 Watt vom Markt genommen. Der vzbv verlangt nach den negativen Testergebnissen der Energiesparlampen folglich nicht nur ein Auszusetzen des Glühbirnenverbots, sondern auch eine gute Alternative. Gerd Billen, vzbv-Vorstand, sagt dazu: “Wenn die Industrie es nicht schafft, bruchsichere und ungefährliche Lampen anzubieten, muss die Glühbirne über den Herbst 2011 hinaus im Handel bleiben.”
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