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Mietstreit – Karstadt-Verkauf stockt

Montag, 5 Juli 2010

Aktuelles

Vor wenigen Wochen erhielt der Investor Nicolas Berggruen nach langen Verhandlungen den Zuschlag für die Warenhauskette Karstadt.  Doch der Karstadt-Verkauf stockt.

Seit mehr als drei Wochen verhandelt Berggruen bereits mit dem Karstadt-Hauptvermieter Highstreet, dem knapp 90 der insgesamt 120 Karstadt-Warenhäuser gehören, um niedrigere Mieten und eine Anpassung der Mietverträge. Bisher konnten sich die Beteiligten jedoch nicht auf eine endgültige Lösung einigen. Und so sind die Verhandlungen nun erneut ins Stocken geraten.

Berggruen setzt jetzt auf die Hilfe aus Berlin und hofft auf Unterstützung des Arbeits- und Wirtschaftsministeriums bei den Gesprächen mit Goldman Sachs und der Deutschen Bank. Es geht um weitere Zugeständnisse bei den zukünftigen Mietzahlungen des Hauptvermieters Highstreet.

Laut Berggruen sollte auch die Bundesregierung ein Interesse an einer erfolgreichen Einigung haben. Schließlich gehe es um den Erhalt von rund 25.000 Arbeitsplätzen der Karstadt-Mitarbeiter.

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Ein Kommentar zu “Mietstreit – Karstadt-Verkauf stockt”

  1. Jasmin Z sagt:

    Nun ist es also nicht mehr Highstreet, sondern die Valovis Bank, an der die Zukunft von Karstadt hängt? Wie lange soll das denn noch so weitergehen? Mir scheint dass auch Politik und Gewerkschaften nichts reißen können!

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