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Krise des spanischen Immobilienmarkts

Sonntag, 16 Dezember 2012

Aktuelles

Die Krise von Spaniens Immobilienmarkts verschärft sich weiter. Der Rückgang der Häuserpreise im dritten Quartal ist der stärkste, der je im Land verzeichnet wurde.

Die Krise des spanischen Immobilienmarkts spitzt sich weiter zu. Wie die nationale Statistikbehörde am Freitag in Madrid mitteilte, fielen die Häuserpreise im dritten Quartal im Jahresvergleich um 15,2 Prozent. Dies ist nach Berichten von Spiegel Online der stärkste Rückgang, der jemals in Spanien verzeichnet wurde. Die Häuserpreise in Spanien sind seit dem Platzen der Immobilienblase Anfang 2008 um rund 26 Prozent gefallen. Experten gehen davon aus, dass sich der Preisverfall weiter fortsetzen könnte.

Eine Besserung der wirtschaftlichen Situation in Spanien ist momentan nicht in Sicht. Das Land verzeichnet die zweite Rezession innerhalb von drei Jahren sowie die höchste Arbeitslosenquote aller Länder Europas. Die spanische Regierung erwartet zudem, dass die Wirtschaftsleistung in diesem Jahr um 1,5 Prozent sinken wird. Außerdem hat die Verschuldung der öffentlichen Haushalte im dritten Quartal einen neuen Rekordstand erreicht. Den Zahlen der spanischen Notenbank zufolge stieg die Gesamtverschuldung im Quartalsvergleich um 12,5 Milliarden auf 817,2 Milliarden Euro. Dies ergibt, bezogen auf die jährliche Wirtschaftsleistung Spaniens, eine Schuldenquote von 77,4 Prozent.

Spanien Ministerpräsident schließt derzeit jedoch aus, dass Spanien weitere Hilfen der EU brauche. Seiner Meinung nach sei eine solche Hilfe zum jetzigen Zeitpunkt nicht erforderlich.

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