Vor sechs Jahren platzte die Immobilienblase in den USA. Doch langsam geht es mit dem amerikanischen Immobilienmarkt wieder aufwärts.

Die Krise des amerikanischen Immobilienmarkts scheint beendet: sechs Jahre, nachdem die Immobilienblase zerplatzte und die USA in die Rezension stürzte, erholt sich der US-amerikanische Häusermarkt.

Während der amerikanische Immobilienmarkt vor einem halben Jahr noch fest in der Hand der Krise war, bietet sich aktuell ein völlig anderes Bild. Die Preise und die Verkaufszahlen am US-amerikanischen Immobilienmarkt steigen stetig, die Rate der Hausbesitzer legt im Vergleich zu Mietern zu. Zudem verzeichnet die Bauindustrie ein Wachstum und Kreditversicherer sowie Heimwerkermärkte erzielen einen steigenden Umsatz.

Ein Grund für die optimistische Stimmung ist nach Berichten von n-tv in der Online-Ausgabe, dass die Preise im Vergleich zu 2006 nach wie vor sehr niedrig sind und die Banken Kredite zu niedrigen Zinsen geben. Laut Mark Zandi, Chefökonom von Moody’s, geht die Billig-Strategie der Notenbank Fed allmählich auf.

Jedoch gibt es nach Ansicht von Experten trotz dieser positiven Entwicklung auch Anzeichen, dass sich der Boom des US-amerikanischen Hypothekengeschäfts wieder leicht abschwächt. Demnach entstehen die Gewinne des Immobilienmarkts vor allem durch die Auflösung der Rückstellungen, aber nicht durch Neugeschäfte. Das eigentliche Hypothekengeschäft bringt nach Expertenmeinung angesichts der niedrigen Zinsen wenig ein.

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