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Steigende Mietpreise

Montag, 2 Mai 2011

Hamburg, Wohnen

Sowohl die Bestandsmieten, als auch die Neu- und Wiedervertragsmieten steigen sichtlich. Vor allem Mieter, die in den Ballungsräumen nach einer Wohnung suchen, müssen im Gegensatz zu den bisherigen Mietpreisen deutlich drauflegen.

Eine Studie des F+B Instituts aus Hamburg zeigt, dass die Vergleichsmieten in Deutschland 2010 mit durchschnittlich 5,89 Euro je Quadratmeter deutlich höher liegen als noch im letzten Jahr. Prozentual ist das ein Anstieg von 0,6 %. Im Vergleich zum Jahr 2006 beträgt die Erhöhung sogar 3,3 Prozent, denn in diesem Zeitraum betrug die Durchschnittsmiete noch 5,72 Euro je Quadratmeter.

Zudem zeigen die neuen Mietspiegeldaten, dass die regionalen Unterschiede bei Mietpreisen immer größer werden. Die teuersten Mieten werden im südlichen Teil der Republik gezahlt (Bayern und Baden-Württemberg). Hier beträgt der Preis pro Quadratmeter im Schnitt 7,30 Euro. Auch die Mieten im Raum Hessen sind Überdurchschnittlich hoch. Knapp unter dem Durchschnitt liegen die Mietpreise in den Flächenländern im Norden und Westen.

Die günstigsten Mieten gibt es in den ostdeutschen Bundesländern. Dennoch liegen insgesamt in den Ballungsräumen die Mietpreise ganz oben. In München liegt die Miete mit 72 Prozent über dem Durchschnitt und beträgt 10,13 Euro pro Quadratmeter. Stuttgart folgt als zweitteuerste Stadt mit 7,66 Euro pro Quadratmeter. Danach kommen Köln (7,48), Düsseldorf (7,30), Wiesbaden (7,13), Hamburg (6,89), Frankfurt am Main (6,83) , Berlin West (5,48) und Berlin Ost (5,24).

Somit ist Berlin nicht nur Hauptstadt, sondern auch die preiswerteste deutsche Großstadt.

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