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Knappes Wohnungsangebot und steigende Mieten

Mittwoch, 29 Juni 2011

Hamburg, Wohnen

Die Wohnungsneubauzahlen befinden sich derzeit auf  einem historischen Tiefstand. Die Fertigstellungszahlen 2010 sind sehr enttäuschend, da der  erhoffte Aufschwung ausblieb.

Der Wohnungsneubau hat sich auch im Jahr 2010 nicht erholt. Insgesamt wurden nur 845 Wohnungen mehr gebaut als im Jahr 2009. Den Angaben des Statistischen Bundesamtes zufolge wurden im vorigen Jahr 159.832 Wohnungen gebaut. Lukas Siebenkotten, Direktor des Deutschen Mieterbundes (DMB), fordert eine  verstärkte Förderung des Neubaus, unter Umständen auch zusätzliche steuerliche Anreize.

Vor allem in Ballungszentren und Ballungsräumen wie Hamburg, München, Stuttgart, Frankfurt und Köln sowie in vielen Universitätsstädten besteht ein mangelndes Angebot an Wohnungen und eine steigende Wohnungsnachfrage Das führt wiederum zu steigenden Mietpreisen.

Überdurchschnittlich schnell steigen die Neuvertragsmieten, die beim Abschluss eines Mietvertrages gezahlt werden müssen. Diese sind teilweise 20 bis 40 Prozent höher als die Mieten in bestehenden Mietverhältnissen. Siebenkotten zufolge ist hier ein Wohnungsneubau besonders wichtig und unverzichtbar. Außerdem fordert er zusätzlich geänderte Rechtsvorschriften, damit auch Normalverdiener eine Chance bekommen, in Innenstadtgebieten eine Wohnung zu mieten.

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