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REITs: Künftig Erwerb von Wohnimmobilien möglich

Donnerstag, 15 Oktober 2009

Immobilienaktien

Union und FDP haben sich in der Nacht zum Donnerstag darauf verständigt, dass REITs künftig auch Wohnimmobilien erwerben können.

Ziel ist es, dass die börsennotierten Immobilien-Aktiengesellschaften (Real Estate Investment Trusts, kurz REITs) an Attraktivität gewinnen. Die Beschränkung, dass REITs keine Wohnimmobilien erwerben können, stammt aus der Zeit der großen Koalition. Die SPD hatte die Investition in Wohnimmobilien abgelehnt.

REITs sind erst seit 2007 in Deutschland zugelassen. (Lesen Sie hier mehr über REITs.)

Aufgrund der Hypothekenkrise und Finanzkrise hielt sich das Interesse an REITs seit 2007 in Deutschland eher zurück. Momentan gibt es in Deutschland auch nur drei REITs. Laut Branchenumfragen denken etwa 10 weitere Unternehmen über Umwandlungspläne zu einem REIT nach.

Bestehende REITs in Deutschland

  • alstria office REIT AG (ISIN DE000A0LD2U1 | WKN A0LD2U)
  • Deutsche REIT AG (ISIN DE0005577001 | WKN 557700)
  • Fair Value REIT AG (ISIN DE000A0MW975 | WKN A0MW97)

Nach dem aktuell gültigen REIT-Gesetz ist es REITs nicht möglich in Wohnimmobilien zu investieren, die nach dem 31.12.2006 gebaut wurden.

Ab wann die neue Regelung für REITs in Kraft tritt wurde bisher noch nicht genannt.

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Ein Kommentar zu “REITs: Künftig Erwerb von Wohnimmobilien möglich”

  1. Gerd sagt:

    Ja wie denn nun? Nun will die CSU doch einen Rückzieher bei REITs machen und doch keine Wohnimmobilien zulassen. Wäre schön, wenn sich die Verantwortlichen mal klar werden, was sie wollen.

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