Die US-Investmentbank Lehman Brothers Holding steht offenbar kurz vor einem Notverkauf. Wie vor wenigen Tagen hier berichtet befindet sich Lehman Brothers tief in den roten Zahlen. Die Investmentbank hatte allein im dritten Quartal 2008 einen Velust von knapp vier Milliarden US-Dollar erwirtschaftet.
Aktuell befindet sich Lehman Brothers in einer überaus schweren Krise, aus der die Investmentbank mit eigener Kraft anscheinend nicht mehr herauskommt. Daher steht vorraussichtlich in Kürze ein Notverkauf des Unternehmens an. Dies könnte noch an diesem Wochenende geschehen.
Da Lehman Brothers die viertgrößte US-Investmentbank ist haben sich auch US-Regierung und FED mit eingeschaltet und helfen bei der Suche nach einem Käufer.
Das Finanzministerium und die Fed stünden mit verschiedensten Unternehmen in Kontakt und prüften eine „Vielfalt von Szenarien“ zur Übernahme von Lehman Brothers, berichtete die „Washington Post“ unter Berufung auf Insider. Zu den potenziellen Käufern zählten die Bank of America und die britische Barclays Bank, so das „Wall Street Journal Online“.
Die Lehman Brothers Aktie hat innerhalb einer Woche etwa 75 Prozent an Wert verloren. Seit Jahresbeginn sogar 90 Prozent.
Chart Lehman Brothers (Frankfurt)
Falls bis Montagmorgen kein Käufer für die Investmentbank Lehman Brothers gefunden sein sollte rechnen Experten mit einem weiteren Kursverlust der Aktie. Falls bei Handelsbeginn der aisatischen Märkte keine Lösung gefunden ist wäre ein Kursverfall ins Bodenlose möglich.

Hinterlasse einen Kommentar