Die Zahl der Wohngeldempfänger ist deutlich gestiegen. Der Anstieg beträgt rund 47 Prozent und stieg so auf 860.000 Haushalte, so das Statistische Bundesamt.
Der Anstieg ist auf die Wohngeldreform zurückzuführen. Dadurch beziehen ca. 2,1 Prozent aller privaten Haushalte in Deutschland Wohngeld. In Ostdeutschland beziehen knapp doppelt so viele private Haushalte wie in Westdeutschland. Im Schnitt liegt der Anspruch bei 125 Euro pro Monat.
Insgesamt haben je zur Hälfte Bund und Länder im vergangenen Jahr rund 1,58 Milliarden Euro an Zuschüssen gewährt. Der Wert ist gegenüber 2008 doppelt so hoch. Den höchsten Wert an Wohngeldempfängern hat Mecklenburg-Vorpommern, hier liegt der Wert bei rund 4,5 Prozent. In Bayern liegt der Wert hingegen bei rund 1,4 Prozent.
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