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Kappungsgrenze

Definition zu "Kappungsgrenze" aus unserem Lexikon

 

Bei der Kappungsgrenze handelt es sich um eine gesetzliche Regelung, welche die maximale prozentuale Mieterhöhung innerhalb einer bestimmten Zeitperiode regelt. Demnach darf der Vermieter die Miete um maximal 20 Prozent innerhalb von 3 Jahren erhöhen. Die Kappungsgrenze ist in § 558 Abs. 3 BGB geregelt.

Bei Erhöhungen nach Absatz 1 darf sich die Miete innerhalb von drei Jahren, von Erhöhungen nach den §§ 559 bis 560 abgesehen, nicht um mehr als 20 vom Hundert erhöhen (Kappungsgrenze).

Dabei ist zu beachten, dass gewisse Faktoren nicht zur Kappungsgrenze fallen wie beispielsweise Mieterhöhungen aufgrund gerechtfertigter Modernisierungsmaßnahmen (§ 559 BGB) sowie Mieterhöhungen aufgrund Betriebskostenveränderungen (§ 560 BGB).

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2 Kommentare zu “Kappungsgrenze”

2 Trackbacks zu “Kappungsgrenze”

  1. […] für Mieterhöhungen auf 15 Prozent in vier Jahren gesenkt werden. Momentan beläuft sich die Kappungsgrenze auf 20 Prozent in drei Jahren.  Außerdem soll eine Grenze für Neuvertragsmieten gesetzt werden. […]

  2. […] darf er nicht mehr als die ortsübliche Vergleichsmiete verlangen. Zweitens gilt die sogenannte Kappungsgrenze. Diese besagt, dass die Miete innerhalb von drei Jahren höchstens um 20 % steigen […]

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