Die Bundesregierung hat zum Jahreswechsel die Mindestentnahmegrenze beim Wohn-Riester abgeschafft. Das bedeutet für Bauwillige, dass auch dann auf Kapital aus Riesterverträgen zurückgegriffen werden kann, wenn die Sparsumme von 10.000 Euro noch nicht erreicht wurde.

Für Verträge vor dem 1. Januar 2008 gibt es eine Übergangsregelung in der die Mindestentnahmehöhe von 10.000 Euro für die Jahre 2008 und 2009 bestehen bleibt.

Wird mit einem Riester-Vertrag fürs Alter vorgesorgt, so kann das angesparte Kapital bis zu 75 Prozent oder komplett für den Erwerb von selbstgenutztem Wohneigentum oder von Genossenschaftsanteilen verwendet werden.

Tip:

Wer unter der Mindstentnahmegrenze liegt und auf das angesparte Kapital zugreifen möchte, der sollte dies rechtzeitig dem Anbieter des Riester-Vertrages schriftlich mitteilen.

Denn aufgrund einer gesetzlichen Vorschrift hat der Anbieter des Riester-Vertrages die Möglichkeit das angesparte Kapital erst zum Ende des Folgequartals freizugeben.

Ähnliche Beiträge

  • Für wen lohnt sich Wohn-Riester? Wohn-Riester ist eine staatliche Förderung. Dabei werden Bau, Kauf oder auch Entschuldung einer Immobilie staatlich gefördert. Dabei kann es sich bei der Immobilie um eine Wohnung oder ein Haus handeln. Der Erwerb von Anteilen an […]
  • Eigenheimrentengesetz (Wohn-Riester) Wird mit einem Riester-Vertrag fürs Alter vorgesorgt, so kann das angesparte Kapital bis zu 75 Prozent oder komplett für den Erwerb von selbstgenutztem Wohneigentum oder von Genossenschaftsanteilen verwendet werden. Die Entnahme kann […]
  • Otto Group baut in Sachsen-Anhalt Die Otto Group baut in Sachsen-Anhalt einen Logistik-Standort auf.  Bis 2011 soll in Haldensleben der Bau des Logistik-Standortes abgeschlossen sein. Die Investitionskosten sollen bei rund 90 Millionen Euro liegen.
  • Umschuldungskredit Bei lange laufenden Krediten kann der Umschuldungskredit eine Möglichkeit sein, um Kreditkosten zu sparen. Bei den meisten Kreditinstituten kann man Umschuldungskredite beantragen. Die Bankenkonditionen haben sich oft in Bezug auf die […]
  • Mietvertrag: Formularmäßige Vereinbarung einer einmaligen Bearbeitungsgebühr ist unwirksam Die formularmäßige Vereinbarung einer einmaligen Bearbeitungsgebühr in einem Mietvertrag ist nach BGB § 307 Absatz 1 Satz 1 und Absatz 2 Nr. 1 unwirksam. (Landgericht Hamburg, vom 05.03.2009, AZ: 307 S 144/08)
  • Zweifamilienhaus Ein Zweifamilienhaus ist ein Gebäude mit zwei in sich geschlossenen Wohneinheiten.
  • BGH: Abdrehen von Heizung und Wasser bei Mietvertragsende von Gewerberäumen erlaubt Der Bundesgerichtshof (BGH) hat entschieden, dass ein Gewerberaum-Vermieter nach Mietvertragsende dem Mieter Heizung und  Wasser abdrehen darf, wenn der Mieter keine Nebenkosten zahlt. Im vorliegenden Fall, hatte der Mieter eines Cafe´ […]
  • IVG im Minus Die IVG Immobilien AG hat zwischen April 09 und Juni 09 einen Verlust von 54,5 Millionen Euro verbuchen müssen. Im 1 Quartal 2009 war der Verlust noch 18 Prozent niedriger. In dem Quartal des Vorjahres konnte die IVG noch einen Gewinn […]
  • Sollzinssatz Der Sollzinssatz ist der eigentliche Kreditzins und auch begrifflich unter Jahreszins oder Nominalzinssatz bekannt.
  • Bank haftet bei Prospektfehler Eine Bank haftet bei Empfehlungen eines Fonds auch dann, wenn der Fehler im Prospekt auch für Fachleute schwer erkennbar ist. Wurde der Fondsprospekt durch eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft positiv geprüft, entbindet dies die Bank […]